Herstellung eines T-Shirts

 

Die Reise eines T-Shirts beginnt mit der Baumwolle. Sie wächst auf grossen Feldern, wird geerntet und für die Weiterverarbeitung vorbereitet. Der Anbau braucht sehr viel Wasser und oft auch Pestizide, was die Umwelt stark belastet. Schon hier gehen viele wichtige Ressourcen verloren.

Nach der Ernte wird die Baumwolle gereinigt und zu Garn gesponnen. Das braucht viel Energie und passiert meist in grossen Anlagen. Danach wird das Garn oder der Stoff gefärbt. Dabei entstehen Abwässer mit chemischen Stoffen, die Flüssen und Böden schaden können, wenn sie nicht richtig gereinigt werden.

Dann werden die Stoffe zugeschnitten und genäht. In grossen Fabriken entstehen aus vielen Teilen fertige T-Shirts. Die Arbeit ist oft monoton, der Zeitdruck hoch, und viele Arbeiterinnen und Arbeiter verdienen kaum genug zum Leben.

Sind die T-Shirts fertig, werden sie verpackt und über weite Strecken transportiert – per Schiff, Lastwagen oder Flugzeug. Ein einziges T-Shirt legt dabei oft zehntausende Kilometer zurück.

Am Ende landet es bei den Konsumentinnen und Konsumenten. Es wird gekauft, getragen und gewaschen – oft nur wenige Male. Danach wird es weggeworfen, gespendet oder weiterverwendet. Die Reise eines T-Shirts zeigt, wie komplex Mode ist und warum ein bewusster, nachhaltiger Umgang so wichtig ist.